unsere bueffel beweiden extensivweiden zwecks artenvielfalterhalt bueffelmilch bueffelfleisch die laktierenden kuehe bleiben zuhause solange wir sie melken
unsere bueffel beweiden extensivweiden zwecks artenvielfalterhalt bueffelmilch bueffelfleisch
nsere bueffel beweiden extensivweiden zwecks artenvielfalterhalt bueffelmilch bueffelfleisch
nsere bueffel beweiden extensivweiden zwecks artenvielfalterhalt bueffelmilch bueffelfleisch
unsere bueffel beweiden extensivweiden zwecks artenvielfalterhalt bueffelmilch bueffelfleisch die laktierenden kuehe bleiben zuhause solange wir sie melken

Die Wasserbüffel

Entsprechend der zoologischen Systematik, gehört der Wasserbüffel zur Klasse der Säuger (Mammalia), zur Ordnung der Paarhufer (Artiodactyla), zur Unterordnung der Wiederkäuer (Ruminantia), zur Familie der Hornträger (Bovidae) und zur Unterfamilie der Rinder (Bovinae). Die Wildrinder Asiens und Afrikas der Unterfamilie Bovinae teilen sich in die zwei Gattungen der Asiatischen Büffel (Bubalus) und der Afrikanischen Büffel (Syncerus).
Diese beiden Gruppen sind sich sehr ähnlich, weisen aber anatomische Unterschiede auf. Die Gattung der asiatischen Büffel teilt sich in drei Büffelarten: dem Anoa (Bubalus depressicornis), den Tamarao (Bubalus mindorensis) und den Arni (Bubalus Arnee) oder auch Indischer Wildbüffel genannt. Von diesen Arten ist nur der Arni domestiziert worden. Die domestizierte Form erhielt den Artnamen Bubalus und ist heute auf der Welt als Nutztier Wasserbüffel mit der wissenschaftlichen Bezeichnung Bubalus bubalis bekannt. Während des Pleistozäns waren Wasserbüffel von Asien bis nach Mitteleuropa verbreitet. Nach seinem Aussterben in Europa verringerte sich das Verbreitungsgebiet auf Indien, Indonesien und Südostasien. Je nach Region wurde er dort ca. 7000 - 5000 v. Chr. domestiziert. Da sich die Knochen des wilden und des domestizierten Wasserbüffels nicht unterscheiden ist schwer zu sagen wann genau er domestiziert wurde. Der Reisanbau Südostasiens wäre ohne ihn kaum denkbar gewesen. Auf Umwegen kam der Wasserbüffel dann im 6. bis 12. Jahrhundert nach Chr. wieder nach Europa und wird bis heute in Italien (Büffel-Mozarella kennt ja jeder), Bulgarien, Rumänien und anderen Balkanländern als landwirtschaftliches Nutztier gehalten.
Weltweit gibt es ca. 150 Millionen domestizierte Wasserbüffel.

Körpermerkmale:
Der Körper ist rindertypisch tonnenförmig. Die Fellfarbe ist schwarz. Der 60-80 cm lange Schwanz hat häufig eine weisse Endquaste. Die Augenfarbe variiert von dunkel bis blau. Der Kopf ist länglich und wird nach vorne schmal. Beide Geschlechter tragen Hörner, diese sind gerillt und entspringen direkt auf dem Schädel. Die Hufe sind breit und gespreizt und erleichtern dadurch die Fortbewegung im sumpfigen Boden.

Lebensraum:
Büffel halten sich bevorzugt in offenen Feuchtgebieten auf. Zum Schutz vor Insekten und zur Abkühlung halten sie sich oft im Wasser oder Schlamm auf.

Fortpflanzung:
Wild lebend trägt die Kuh etwa alle zwei Jahre ein Kalb aus. Die Tragzeit schwankt stark und beträgt 10-11 Monate. Im Alter von zwei bis drei Jahren erlangen die Tiere ihre Geschlechtsreife. Ihre Lebensdauer beträgt ca. 25 Jahre.

Nahrung:
Die Büffel ernähren sich von Gräsern und Blättern.

Domestikation:
Es ist schwer zu sagen, wann der Büffel domestiziert wurde. Vermutlich in China um etwa 4000 v. Christus. Von dort gelangte er nach Indien und via Mesopotamien nach Südostasien. In neuerer Zeit gelangten die Wasserbüffel auch in andere Regionen wie Australien, Brasilien, Japan. In Europa wird der Büffel in Rumänien, Italien und Bulgarien intensiv genutzt.

Verhalten:
Der Büffel ist ein friedliches Tier und bindet sich bei intensivem Kontakt stark an seine Bezugsperson. Tiere ohne engen Menschenkontakt zeigen Angst und fliehen vor dem Menschen. Büffelmütter oder auch ältere Stiere können sehr aggressiv werden und Menschen angreifen.

Nutzen:
Wasserbüffel werden zum Pflügen, als Last- oder Reittier, als Milch-, Fleisch-, und Lederproduzenten genutzt.

Kurioses:
Woher kommt der Begriff Büffeln?
Laut Etymologie-Duden gibt es zwei Möglichkeiten der Herkunft. Entweder als Intensivbildung des mittelhochdeutschen Wortes 'buffen'=schlagen, stoßen (analog zum Wort 'pauken') oder als Ausdruck von arbeiten wie ein Büffel (analog zum Wort 'ochsen'). Sicher ist sich der Duden, dass das Wort im 16.Jahrhundert aufkam und durch die Studentensprache verbreitet wurde.
Quelle(n): Der große Duden Etymologie

Name:
Seinen Namen hat der Wasserbüffel der Tatsache zu verdanken, daß er im Vergleich zum Rind eine dickere Haut und wesentlich weniger Schweißdrüsen hat und sich deswegen an heißen Tagen viel im Wasser oder in Schlammlöchern abkühlt. Zusätzlich schützt ihn die angetrocknete Schlammkruste gegen Ungeziefer.

Mythologie:
In der indischen Mythologie hat der Wasserbüffel eine hohe Stellung: Er verkörpert den Dämon Mahishasura, ein Mischwesen aus Büffel und Mensch.
Im Hinduismus reitet Yama, der Herr der Unterwelt, auf einem Wasserbüffel und gelegentlich selbst die Gestalt eines Büffels an.
In der Astrologie ist er eines der zwölf chinesischen Tierkreiszeichen und 2009/10 war das Jahr des Büffels.
Büffelfleisch
Büffelfleisch schmeckt ähnlich wie Kuhfleisch ist jedoch etwas grobfaseriger und auch aromatischer. Fleisch ist ein wertvoller Proteinlieferant, vor allem wenn es aus extensiver Haltung, ohne Verfüttern des importierten Sojaproteins gewonnen werden kann. Trotzdem sehe ich mich nicht in erster Linie als Fleischproduzentin. Ich baue mit jedem meiner Tiere eine Beziehung auf und es fällt mir sehr schwer, eines davon an die Schlachtbank zu geben. Aber wo Milch produziert wird fällt auch Fleisch von überschüssigen Tieren an. Ich betrachte die Fleischproduktion deshalb als Nebenprodukt, von den Ausmerzkühen sowie dem überzähligen männlichen Nachwuchs stammend, als sinnvoll. Grundsätzlich kann man durch Direktvermarktung die Wertschöpfung dieses hochwertigen extensiv gewachsenen Produktes erheblich steigern. Direktvermarktung ist jedoch sehr zeitaufwendig und der Kunde kennt das Büffelfleisch nicht und muss zuerst überzeugt werden.

Wasserbüffelmilch
Mit den heutigen Hausrindern können Wasserbüffel bei der Milchmenge nicht mithalten. Durch gezielte Zucht konnte die Milchproduktion je Tier in den letzten Jahrzenten gesteigert werden. Energie- und Nähstoffgehalte verschiedener Milcharten (Angaben bezogen auf 100g)
Rohstoff Milch
Büffelmilch enthält mit 7,8 % - 8.5 % im Vergleich zur Rindermilch einen etwa doppelt so hohen Milchfettgehalt (wir haben bei Milchproben unserer Ikea in der Spätlaktation sogar schon 15 % erreicht und Cinderella hatte einen astronomischen Milchfettgehalt von über 17%). Diese Besonderheit und die Tatsache, dass der Anteil kleiner Fettkügelchen geringer ist als in der Kuhmilch, erklären ihre schlechte Verdaulichkeit. Für Trinkzwecke wird sie deshalb oft mit Kuh- oder Ziegenmilch gemischt oder nach Teilentrahmung in den Handel gebracht.
Das Milchfett enthält kein oder nur sehr wenig Karotin und ist deshalb weiß oder nur schwach gelb gefärbt. Auch die aus Büffelmilch hergestellte Butter ist fastfarblos, besitzt jedoch mit unter einen leicht grünlichen Schimmer, der von den IXα-Isomeren des Gallenfarbstoffs Biliverdin verursacht wird. Die Konsistenz der Büffelmilch unterscheidet sich in ihrer chemischen Zusammensetzung von der Milch des Hausrindes im Wesentlichen durch einen etwas höheren Eiweiß-, ganz besonders aber durch den annähernd doppelt so hohen Fettgehalt. Und auch im Vergleich zu den anderen Tierarten hat die Büffelmilch mit Abstand den höchsten Fettgehalt. Dadurch lässt sich auch der mit Abstand höchste Energiegehalt von 470 kJ / 100 g Milch erklären. Bei den anderen Milchsorten schwankt der Energiegehalt zwischen 195 kJ / 100 g Milch bei Stutenmilch und 420 kJ / 100 g Milch bei Schafmilch.
Beim Lactoseanteil liegt die Büffelmilch von 4,7 g Lactose / 100 g Milch im Mittelfeld der verglichenen Milchsorten. Nur Frauenmilch und Stutenmilch haben einen viel höhern Anteil. Frauenmilch hat einen fast doppelt so hohen Lactoseanteil wie Kuh- und Büffelmilch.
Ein deutliches Plus bei der Büffelmilch ist der hohe Calciumgehalt von 195 mg Ca /100 g Milch. Zusammen mit der Ziegenmilch ist sie der Spitzenreiter. Einen sehr geringen Calciumgehalt hat im Vergleich dazu die Frauenmilch, mit nur 31 mg Ca / 100g Milch.
Der Eisengehalt der Büffelmilch ist im vergleich mit den anderen Milchsorten recht hoch. Aber die Kamelmilch übersteigt diesen Wert noch um 0,11 mg Eisen / 100g Milch. Der Vitamin C – Gehalt liegt bei fast allen Milchsorten zwischen 2 und 4 mg Vit. C / 100g Milch. Bei der Stutenmilch jedoch, liegt der Wert des Vitamin C um ein Vielfaches höher.

Büffelhorn:
Da Horn nach Belastung wieder seine ursprüngliche Form annimmt (manche sagen auch das es ein ``Gedächtnis`` hat), wird es im Bogenbau z.B. für Laminate bei Kompositbögen verwendet. Wasserbüffel Horn eignet sich z.B. für diverse Griffe (auch Messergriffschalen), Bow Facing, Bow-Tips und zur Schmuckherstellung. Es ist beliebt bei Messermachern, Bogenbauern und Drechslern. Ich sammle das Horn um daraus später Schmuck herzustellen.

Quellenangaben
http://de.wikipedia.org/wiki/Filata
http://www.masseriaeliseo.it/index.php
http://www.agriturismoseliano.it/index.php
http://www.anasb.it/
http://www.consorzioalba.com/
http://www.golden-buffalo.de/bueffelmilch.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserb%C3%BCffel
http://www.weichhan.de/seiten/bueffel.html
http://www-proj.loel.hs-anhalt.de/projektarchiv/oekotrophologie/bueffel_kamelmilch/rohmilch1.htm

aus Maturitätsarbeit 2009/10 von Maria Camenzind Jordi